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Salon am Hügel: Das neue Bild vom Menschen. Digital. Virtuell. Posthuman?

Patricia Detmering, Christian Faubel, Anna Fricke und Vivian Greven sprechen mit Magdalena Kröner über das zukünftige Verhältnis von Mensch und Maschine im Kontext von digitaler Kunst und Technologie.

ÜBER SALON AM HÜGEL
Der Salon am Hügel ist eine Veranstaltungsreihe der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Seit 2019 lädt die Stiftung in lockerer Atmosphäre Gäste aus Kunst, Kultur, Literatur, Wissenschaft oder Medien in die Villa Hügel ein. Jeder Salon widmet sich einem thematischen Schwerpunkt und greift aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen oder künstlerische Positionen auf. Zuhören, debattieren und gemeinsam austauschen: Der Salon am Hügel möchte zu einer lebendigen Diskussionskultur beitragen und den Austausch zwischen Hoch-, Pop- und Subkultur fördern.

Salon am Hügel: Das neue Bild vom Menschen. Digital. Virtuell. Posthuman?

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Die Medienkünstlerin Patricia Detmering und Malerin Vivian Greven diskutieren mit Anna Fricke, Kuratorin für Zeitgenössische Kunst des Museum Folkwang und Christian Faubel, Künstler und Professor für Smart Connected Products an der TH Köln über aktuelle Thesen und Ideen digitaler Kunst und Technologie zum künftigen Verhältnis von Mensch und Maschine. Moderiert wird die Runde von Magdalena Kröner, Journalistin, Essayistin, Kunstwissenschaftlerin und Thomas Mann Fellow der Krupp-Stiftung.

Wir stehen am Beginn eines neuen Zeitalters: Social Media und die leichte Verfügbarkeit von Technologie, dazu gesellschaftliche Strömungen wie Diversität, neue Modelle von Gender und Repräsentation führen zu neuen Möglichkeiten digitaler und realer Identitäten, die mit Hilfe von Biometrie, künstlicher Intelligenz und virtueller Realität geschaffen werden. Die interdisziplinäre Runde nimmt diese neuen Bilder vom Menschen in den Blick, die in einem digitalen, hybriden Bildkosmos – oft außerhalb der klassischen Diskurse und Institutionen der Gegenwartskunst – entstehen. Alles um uns herum ist digital, wir benutzen digitale Technologie im Alltag zumeist, ohne sie zu verstehen: Sie greift in unsere Körper ein, verändert die Art, wie wir kommunizieren, empfinden, die Welt wahrnehmen und unseren Alltag organisieren. Die Podiumsgäste diskutieren diverse Fragestellungen, z. B. was es insbesondere für Künstler*innen bedeutet, in einer digitalen Gegenwart zu leben und welche Möglichkeiten, Chancen und Abgründe durch diese neuen digitalen Bilder vom Menschen aufkommen ebenso wie innovative Lösungen von Kunst und Technologie zu den daraus entstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen aussehen könnten.

Der Live-Stream beginnt am 30. August, um 18 Uhr.

Die Veranstaltung kann via Livestream kostenfrei im Netz verfolgt werden: Digitale Zuschauer*innen können sich aktiv an der Veranstaltung beteiligen und Fragen an die Protagonist*innen stellen.

Die Veranstaltung wird auch auf dem Instagram-Kanal „kruppstiftung“ übertragen.

Photo 1: Vivian Greven, Ham II, 2020, Courtesy: Kadel Willborn, Düsseldorf und Künstlerin. Foto: Ivo Faber
Photo 2: Vivian Greven, Vira VI, 2021, Courtesy: Kadel Willborn, Düsseldorf und Künstlerin. Foto: Ivo Faber
Photo 3: Patricia Detmering, Aporia4, 2021 © Patricia Detmering

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