Nichts als Zukunft

#K20openspace
13.11.2021 bis 13.02.2022
Talks, Workshops, Aktionen

Wir freuen uns, dass in der nächsten Woche der zweite OPEN SPACE startet und die Grabbe Halle des K20 für die nächsten drei Monate in einen öffentlichen Verhandlungsraum verwandelt.

Im umfangreichen Programm des OPEN SPACE diskutieren Expert*innen über Themen von Stadtgestaltung, Umweltgerechtigkeit, alternativen Ökonomie(n), schrumpfenden Lebensräumen und über die Handlungsspielräume innerhalb der multiplen Krisen unserer Zeit. Zudem finden Lesungen, ein Poetry Slam und Filmscreenings statt, zahlreiche Tanz- und Kunstworkshops sowie Gespräche darüber, wie sich die komplexe Beziehung des Menschen zu seiner Lebenswelt in Werken der Kunst und im Stadtraum widerspiegelt.

Freuen Sie sich auf Gäste wie Reza Afisina – ruangrupa, Amina Aziz, Karima Benbrahim, Friedrich von Borries, Club Real, Nikita Dhawan, Peter Emorinken-Donatus, Raphael Moussa Hillebrand, Andrea Hofmann, Imeh Ituen, Fatima Khan, Stefania Koller, Cate Lartey, Christa Müller, Boniface Mabanza Bambu, Ray Milan, Anh-Linh Ngo, Tonny Nowshin, Serge Palasie, Jean Peters, Eva von Redecker, Hilal Sezgin, Betty Schiel, School of Political Hope, Lynn Takeo Musiol, Jacques Tilly, Françoise Vergès, Andreas Weber, WochenKlausur und viele mehr.

In diesem Beitrag informieren wir Sie über das Programm in der Eröffnungswoche.

openspace
PROGRAMMAUSZUG
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© TU Dresden

talk

Vortrag von Nikita Dhawan: „The Future is a Risk, Masquerading as a Promise“


Freitag, 12.11., 19 Uhr

In deutscher Sprache
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
Es gilt die 3G-Regel

Nikita Dhawans Forschungs- und Interessenschwerpunkte liegen in den Bereichen des Transnationalen Feminismus, der Globalen Gerechtigkeit, der Menschenrechte sowie der Demokratie und Dekolonisierung. Ein zentraler Fokus ihrer Forschung und Lehre liegt auf den historischen, ökonomischen, sozio-politischen und kulturellen Verflechtungen zwischen Europa und der postkolonialen Welt. Ihre Interessen liegen dabei sowohl auf der lokalen wie auf der globalen Ebene. Aus der Perspektive ihrer Forschung beleuchtet sie die aktuelle gesellschaftspolitische Situation in Deutschland und verknüpft ihre Analyse mit den Zukunftsfragen, die im Programm des OPEN SPACE verhandelt werden.

Eröffnungswochenende

Samstag/ Sonntag, 13.11 & 14.11., 11 – 18 Uhr
Eintritt frei, Anmeldung zu den Workshops erforderlich
Es gilt die 3G-Regel

Rund um das Eröffnungswochenende am 13. und 14. November finden im OPEN SPACE viele verschiedene Aktionen statt, zu denen Sie herzlich eingeladen sind.

In einem Praxisworkshop mit dem Architekten Francesco Apuzzo von raumlaborberlin konzipieren und stellen Sie eine Archivwand her, die den OPEN SPACE bereichern wird. Der Tanzstil Voguing, ein alternatives Zahlungsmittel oder der Umgang mit Saatgut werden in weiteren Aktionen vorgestellt. Familien sind eingeladen, ihre Stimme für das imaginäre Stadtparlament abzugeben.

OPEN DAYS

mittwochs & freitags,
sowie 27.11., 11.12., 21.12. – 2.1., 8.1., 22.1.
Eintritt frei
Es gilt die 3G-Regel

OPEN DAYS im OPEN SPACE sind die Tage, an denen Sie bei freiem Eintritt und ohne Anmeldung einfach vorbeikommen können. Während der OPEN DAYS sind Sie herzlich eingeladen: Tageszeitungen oder Zeitschriften zu lesen, online zu recherchieren, die Saatgutbibliothek mit eigenem Saatgut zu bereichern oder Samen für das kommende Frühjahr mitzunehmen, in der OPEN SPACE-Bibliothek nach interessanten (Kinder)-Büchern zu stöbern, die für den OPEN SPACE entwickelten Kreativboxen und das Spiel „Stadtparlament – Wer braucht eine Stimme?“ auszuprobieren. Oder einfach bei einem Getränk zu entspannen

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© Cate Lartey

Ausblick

Irreversible Realities I: Diskussion mit Guy Dermosessian, Fatima Khan und Cate Lartey

 

Mittwoch, 17.11., 19 Uhr
In deutscher Sprache
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
Es gilt die 3G-Regel

Mit Guy Dermosessian, Fatima Khan und Cate Lartey

Haben die europäischen zivilisatorischen, moralischen und aufklärerischen Vorstöße im Globalen Süden irreversible Auswirkungen auf seine Kulturen? Befinden wir uns dementsprechend in einer Art „kulturellem Anthropozän“?

Die Ausbeutung globaler Ressourcen und die Industrialisierung stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der kolonialen Vergangenheit und Gegenwart Europas. Im Sinne einer profitablen und effektiven globalen Wertschöpfungskette wurde der Versuch unternommen, universelle Zahlen- und Zeichensysteme sowie Sprachen durchzusetzen, meistens mit großer Gewalt. Die damit verbundenen Eingriffe in verschiedene Lebensräume, Geschichtsschreibungen und globale Narrative hatten massive und irreversible Auswirkungen auf die Entwicklung einzelner, in sich vielfältiger Kulturen sowie Kunst- und Lebensformen.

Befinden wir uns dementsprechend in einer Art „kulturellem Anthropozän“? Haben die europäischen zivilisatorischen, moralischen und aufklärerischen Vorstöße im Globalen Süden irreversible Auswirkungen auf Kulturen und der diesen entspringenden Künste und Kunstformen?
In einem Think Tank nähern sich Fatima Khan, Cate Lartey und Guy Dermosessian dieser These, damit verbundenen Fragen und daraus entstehenden Handlungsräumen an.

Weiterführende Informationen

Für den Besuch des OPEN SPACE ist die Vorlage eines 3G-Nachweises (geimpft, genesen, getestet) verpflichtend. Dies gilt für alle Veranstaltungen, Workshops und Führungen genauso wie für die OPEN DAYS, da an diesen Tagen Innengastronomie in Form eines Kiosks zum Umfang des Angebots gehört. Schüler*innen unter 16 Jahren gelten als getestet. Schüler*innen ab 16 Jahren bitten wir um die Vorlage einer Schulbescheinigung. Zusätzlich gelten die aktuellen Maßnahmen der Corona‐Schutzverordnung.

Alle Informationen rund um die aktuellen Corona-Bestimmungen für Ihren Museumsbesuch finden Sie auf der Internetseite. Aktuelle Änderungen werden ebenfalls auf der Website und auf den Social Media-Kanälen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen bekannt gegeben.

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