Kunstpalast & nrw Forum: SPARDA’S PALASTRAUSCHEN

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Datum

Do. 03. Februar 2022

Zeit

18:00 - 22:00

Kosten

kostenlos
Es rauscht es wieder im Kunstpalast!

Bei Sparda’s Palastrauschen wird der Kunstpalast – und auch das NRW-Forum – zur Bühne für digitale Medienkunst, Performances und Musik. Studierende des Instituts für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule präsentieren hier ihre Arbeiten. Immer mit dabei ein DJ Set live gestreamt von Callshop Radio, der unabhängigen Online Radiostation.


Bitte beachtet, dass die kostenlosen Tickets in unserem Shop bereits ausgebucht sind. An der Abendkasse gibt es Restkarten. Da die Besucherzahl aufgrund der Coronaschutzverordnung begrenzt ist, kann es zu Wartezeiten kommen.Die achte Ausgabe von Sparda’s Palastrauschen ist als eine Art Minifestival geplant: im Robert-Schumann-Saal finden mehrere Musik Live Acts hintereinander statt.
Es gilt die 2G-Regel, in der Kristallbar 2G-Plus. Bitte habt Verständnis, dass im gesamten Kunstpalast ein Mund- und Nasenschutz getragen werden muss.
Sparda’s Palastrauschen wird ermöglicht durch die Unterstützung der Stiftung der Sparda-Bank West!


LIVE ACTS IM ROBERT-SCHUMANN-SAAL

19 Uhr: „Feedback Control“ | Valentin Zuckmantel (Video) & Paul Müller Reyes (Sound)
Im Zentrum der Performance „Feedback Control“ liegt die Auseinandersetzung mit Feedback-Effekten und Loops. Textur, Bewegung und (Klang-)Farbe werden in einem dynamischen Prozess auf auditiver und visueller Ebene kontinuierlich entwickelt. Die Intensität der Loops wird kontrolliert verformt und transformiert, wodurch sich ein breites audiovisuelles Spektrum ergibt.

19.45 Uhr: „Etudes for Synthesizer“ | Xayíde (Synthesizers) & Camila Agudelo (Visualisierung)
Die aufgeführten Improvisationen sind Teile des Projekts „Etudes for Synthesizer”. Die Etüden (frz. Studien) bestehen aus Textkompositionen, die versuchen, die improvisatorische Inspiration anzuregen. Das Bildmaterial, in sich auch als Etüde zu verstehen, wird aus einfachen Formen und Texturen erstellt.

20.30 Uhr: „Industrial Tird“ | Distel Kenye
Tag 1: Valhalla steht vor dem Untergang. Der Wärter Warden D macht sich auf die Suche nach einer letzten fehlenden Zutat für die Legierung seiner Rüstung, um Valhalla zu retten. Durch eine Heilige Schrift, erfährt Warden D von der Insel Argento auf der ein magisches Silber zu finden ist. Dieser gentonische Stahl soll die lebendige Rüstung unzerstörlich machen.
Er macht sich in Schallgeschwindigkeit auf den Weg, denn jede Pico Sekunde zählt. Um Warden D bei seiner Mission zu unterstützen, performt die Alchemistin L ein stoffliches Ritual welches den Gott des Silbers milde stimmt. Mit Silberpapier geschmückt, bewegt sich die Alchemistin L tänzerisch zu den Wellen vom Warden D und transformiert mit ihm das Totem für Valhalla.

12.15 Uhr: „Oneiroi“ | Maria Wildeis
Die Oneiroi dominieren die Träume in der griechischen Mythologie. Sie treten auf als Kinder des Schlafgottes Hypnos und der Nyx oder auch als fledermausartige Wesen, die nachts ihre Höhlen verlassen, um ihre Geschichten an die Träumenden zu senden. Die Komposition begreift sich als Simulakrum eines Soundscapes und behandelt die Idee unterschiedlicher Zeitstrukturen im Raum, wo heterogene Lebensformen jeweils unterschiedliche sinnliche Erfahrungen hervorbringen.


INSTALLATIONEN

„Das sogenannte Genie“, 2022 | Lukas Döhler
Wo: Ausstellung „Ich. Max Liebermann. Ein europäischer Künstler“ (Kunstpalast, EG)

In der Soundinstallation trägt eine Tonaufnahme Ausschnitte aus Max Liebermanns Text „Die Phantasie in der Malerei“ vor. Dabei wird die Aufnahme punktuell durch einen Vocoder moduliert: Diese Modulationen bilden eine zweite Schicht, die den gesprochenen Text artikuliert und in einen neuen Kontext setzt – teilweise auch unverständlich macht (Sprecher der Tonaufnahme: Valentin Ruckebier).

Andere Teilchen oder äußere Einflüsse, 2021 | Joseph Baader, Vincent Stange, Maria Wildeis
Wo: Foyer Robert-Schumann-Saal

Die Klanginstallation macht das Foyer des Robert-Schumann-Saals zum aktiven Resonanzkörper. Sie besteht aus zwei verschiedenen Systemen, die jeweils unterschiedliche Frequenzbänder (31-125 hz und 600-20.000 hz) bespielen. So entsteht ein gemeinsamer Klangraum, in dem sich der Schall ausbreitet und sich die vorhandenen Teilchen gegenseitig beeinflussen: Die Zuschauer bewegen den Klang und der Klang bewegt die Zuschauer. Je nach Position im Raum sind andere Schwingungen und Akkorde zu hören. Die Wege der Besucher*innen wirken sich auf die Töne des hohen Frequenzspektrums aus.


Ab 18 Uhr LIVE DJ SET im Foyer Kunstpalast
Liveübertragung durch Callshop Radio. Website Callshop Radio http://callshopradio.com/

seren.a
seren.a fühlt sich wohl in düsteren Synthie-Wolken der 80er. Die Besucher*innen erwartet ein DJ Set zwischen modernem Wave und Retromantik. Ihre Hardtechno Tracks sind inspiriert von klassischem House bis hin zu schrillem 90er Pop. Spürbar ist ihr Hang zum Sphärischen.

Kaspar van de Water
Angelehnt an “Kaspar’s Morningshow” – seine Radioshow die Kaspar van de Water jeden dritten Mittwoch des Monats im Callshop Radio spielt – wird sich seine Musik beim ersten Palastrauschen des Jahres nicht auf ein Genre beschränken. Von Dub bis Trip Hop, von Jazz bis Ambient ist alles dabei.

Alle Arbeiten entstanden im Rahmen der Studienschwerpunkte Visual Music, Musik und Text, Musikinformatik sowie im Masterstudiengang Klang und Realität am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.


Foto: ArtJunk


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