Samstag, 18. Juni, 20:30 Uhr
Venue: Foyer Stadthalle

Der in Madrid lebende Pianist Daniel Garcia trägt ein tiefes Gefühl für die Geschichte in sich, die ihn geprägt hat. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er in Salamanca geboren und aufgewachsen ist, einer geschichtsträchtigen Stadt mit mehreren bedeutenden archäologischen Stätten.

Wenn Garcia spricht, ist er klar, nachdenklich und selbstbewusst. Er weiß, was dieser alte Silberfaden durch sein Land bedeutet. Spanien ist ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen, mit keltischen und nordischen Einflüssen, Einflüssen aus dem östlichen Mittelmeerraum und aus Afrika, aber auch aus dem amerikanischen Kontinent.
Das Bewusstsein des Pianisten für diese verschiedenen Kulturen, die Spanien geformt haben, ist in diesem Künstler allgegenweretig.
Es ist nun ein Jahrzehnt her, dass Daniel Garcia als Student am Berklee College of Music in Boston Preise gewann und von Danilo Pérez unterrichtet und betreut wurde. Garcia erinnert sich daran, wie der große panamaische Pianist ihn ermutigte, sich tiefer mit der Musik seines Heimatlandes zu befassen: „Du solltest die Musik machen, die du in dir spürst.  Das ist nicht nur das, was du machst, das bist DU!“ Es ist, als ob dieser Rat nie verschwunden wäre.

Besetzung:
Michael Olivera, dr
Daniel García, p/ep/synth
Reinier Elizarde „El Negrón“, b