Zwoisy Mears-Clarke | Online-Talks

Datum

So. - So. 14. - 28. November 2021

Kosten

Eintritt frei
Strategies of Solidarity: What I’ve figured out so far. BIPoCs Connecting

Choreograf* Zwoisy Mears-Clarke, vergangenen August mit Geneigter am tanzhaus nrw zu sehen, erarbeitet nicht nur Tanzstücke, sondern teilt auf einem eigenen Blog im professionellen Tanzfeld erlernte solidarische Strategien. Mit den Online-Talks BIPoCs Connecting führt Zwoisy Mears-Clarke diese solidarische Praxis fort. Vier BIPoC (Black, Indigenous, People of Color) Tanzkünstler*innen aus Deutschland wurden dabei zum Online-Talk mit einer*m anderen BIPoC-Tanzkünstler*in ihrer Wahl eingeladen. In fünf Folgen teilen jeweils zwei Künstler*innen aus verschiedene Tanzdisziplinen ihre brennenden Fragen, Körperkonzepte und wie diese in der eigenen künstlerischen Arbeit zusammenkommen. Von Videokünstlerin Mona Okulla Obua in einer inklusiven Ästhetik transformiert, ist eine Gesprächsreihe zur Motivation und Inspiration verschiedener BIPoC-Tanzpraktiker*innen entstanden – Binge Watching erwünscht!


Zwoisy Mears-Clarke lebt aktuell in Rösrath und versteht sich als Choreograf* der Begegnungen. Zwoisy Mears-Clarke nutzt das Potenzial des Tanzes, um Formen der Unterdrückung wie Neokolonialismus, Sexismus und Ableismus sichtbar zu machen und um Begegnungen zu ermöglichen, die unter anderen Umständen unmöglich wären.


Online über Vimeo
Videos frei verfügbar ab 14.11. HIER

Folge 1: Zwoisy Mears-Clarke und Esther Manon Siddiquie

Im ersten Teil dieser Online-Talk Reihe zu solidarischen Strategien im professionellen Tanzfeld spricht initiierende*r Choreograf* Zwoisy Mears-Clarke mit Esther Manon Siddiquie über die Performance des Fremden oder das Zuhause.

Folge 2: Marie-Zoe Buchholz (The Art of Zoe) und Sophie-Yukiko Hasters
Die Düsseldorfer Performerin Marie-Zoe Buchholz (The Art of Zoe) und die Berliner Voguing-Künstlerin Sophie Yukiko sprechen über Inspirationsräume versus Safe Spaces und über die Rolle der Brückenbauer*in, zum Beispiel zwischen der Voguing Szene und Kulturinstitutionen.

Folge 3: Amelia Uzategui und Suzette Sagisi
Im dritten Teil treffen sich Amelia Uzategui Bonilla und Suzette Sagisi und tauschen sich über ihre jeweiligen Auseinandersetzungen mit Wissensvermittlung sowie dem Finden von Bodenständigkeit in einem alternden Körper aus.

Folge 4: Khadidiatou Bangoura und Tuan Ly
Khadidiatou Bangoura und Tuan Ly reden unter anderem über die interpretierende Rolle des/der Tänzers*in und über Konventionen im Tanz.

Folge 5: Rashaen Arts und Alexis Geddes
In dieser letzten Folge von „BIPoCs Connecting“ treffen zwei Tänzer*innen, die Teil einer Company sind aufeinander: Rashaen Arts tanzt am Ballett am Rhein und Alexis Geddes ist Teil von Introdans. Sie kommen in einen Austausch über Trikots, Spitzenschuhe und ihrem Weg zum Tanz.


Konzerterlebnisse und einen Angriff auf eingeübte Hörgewohnheiten. Den eigeladenen Künstlerinnen und Künstler, aber auch Studierenden und interessierten Laien eröffnen sich Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Musikerinnen und Musikern, Komponistinnen und Komponisten aus völlig anderen Genres oder Kontexten.


Konzept, Durchführung, Audiodeskription: Zwoisy Mears-Clarke; Video: Mona Okulla Obua; Transkription: Sasha Amaya, Yvonne Sembene; DGS-Dolmetschen: Sarah Prieto Peña; Deutsche Übersetzung: Utku Mogultay; Deutsche und englische Untertitel: TINT Filmkollektiv; Produktionsleitung: Esther Schneider; Mitarbeit Produktion: Yvonne Sembene
Ein Projekt von Zwoisy Mears-Clarke in Kooperation mit dem tanzhaus nrw. Gefördert durch Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Foto: Veranstalter*in


tanzhaus nrw

Location

tanzhaus nrw
Erkrather Straße 30, 40233 Düsseldorf
Website
http://www.tanzhaus-nrw.de

Veranstalter

Verein zur Förderung des Approximation Festival eV
Website
https://approximation-festival.de
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