HIGHLIGHTS

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Sammlung Museum Ludwig

STANDORT

Mu­se­um Lud­wig | Köln
Hein­rich-Böll-Platz, 50667 Köln
Webseite
https://www.museum-ludwig.de

Datum

Do. 13. Juni 2024

Uhrzeit

Do. bis 22 Uhr
10:00 - 18:00

PREIS

12 €*

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Ausstellung

Die Sammlung des Museum Ludwig
Die um­fan­greich­ste Pop-Art-Kollek­tion Eu­ro­pas, die dritt­größte Pi­cas­so-Samm­lung der Welt, eine der be­deu­tend­sten Samm­lun­gen zum deutschen Ex­pres­sion­is­mus, her­aus­ra­gende Werke der rus­sischen Avant­garde und eine exzel­lente Samm­lung zur Geschichte der Fo­to­gra­fie: Das Mu­se­um Lud­wig be­sitzt heute eine der wichtig­sten Samm­lun­gen von Kunst des 20. und 21. Jahrhun­derts weltweit. Und dies ver­dankt es, an­ders als hö­fische Samm­lun­gen, dem außergewöhn­lichen En­gage­ment der Bürg­er­schaft. Das Fun­da­ment für die Mu­se­ums­grün­dung legte das Stifter*in­paar Peter und Irene Lud­wig 1976 mit der Schenkung von 350 Werken mod­ern­er Kunst an die Stadt Köln.

Die Samm­lung Haubrich – Klas­sische Mod­erne und Ex­pres­sion­is­mus
Als Josef Haubrich der Stadt Köln un­mit­tel­bar nach Ende des 2. Weltkriegs, im Jahr 1946 seine Kun­st­samm­lung über­gab, schien es den Köl­n­er*in­nen wie eine Botschaft aus ein­er besseren Welt. Längst ver­loren geglaubte Bilder von deutschen Ex­pres­sion­ist*in­nen und an­deren Vertreter*in­nen der Klas­sischen Mod­erne, die im Krieg ver­fol­gt wur­den und als „en­tartet“ gal­ten, ge­hörten plöt­zlich den Bürg­er*in­nen der Stadt. Dass er damit den Grund­stein für die Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig le­g­en sollte – und damit für eines der be­deu­tend­sten Museen für mod­erne und zeit­genös­sische Kunst in Eu­ro­pa – lag noch in fern­er Zukunft.

Eine Pop Art-Samm­lung für Köln – die Grün­dung des Mu­se­um Lud­wig
Ge­nau 30 Jahre später sorgte eine weitere spek­takuläre Schenkung an die Stadt Köln für Auf­se­hen und führte nicht zulet­zt zur Grün­dung des Mu­se­um Lud­wig als ei­gen­ständige In­sti­tu­tion: 1976 schenkte das Samm­ler­paar Peter und Irene Lud­wig der Stadt seine einzi­gartige Samm­lung von Kunst der 1960er und 1970er Jahre mit zahl­reichen Meis­ter­w­erken amerikanisch­erPop Art, un­ter der Prämisse, dass die Stadt der neuen Samm­lung ein ei­genes Haus baut. So wurde 1986 das von den Ar­chitek­ten Peter Bus­mann und God­fried Haber­er ge­plante Ge­bäude zwischen Dom, Rhein und Haupt­bahn­hof eröffnet.

Pab­lo Pi­cas­so
Die Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig lässt sich nicht hin­reichend beschreiben, ohne auf die Werke des Jahrhun­dert-Kün­stlers Pab­lo Pi­cas­soeinzuge­hen, die sie be­her­bergt. Dank drei­er Schenkun­gen von Peter und Irene Lud­wig hat Köln heute die dritt­größte Pi­cas­so-Samm­lung nach Paris und Barcelo­na. Darun­ter sind nicht nur Gemälde aus allen Schaf­fen­sphasen wie der Har­lekin (1923) oder die Frau mit Ar­tis­chocke (1941), son­dern auch zahl­reiche Keramiken und Skulp­turen, wie die Orig­i­nal­gipse der Frau mit Kin­der­wa­gen (1950) oder des monu­men­tal­en Kopfes Do­ra Maars (1941).

Rus­sische Avant­garde
Die um­fassende Samm­lung “Rus­sische Avant­garde” der Lud­wigs aus den Jahren 1905–1935 ge­langte 2011 als Schenkung an das Mu­se­um Lud­wig. Kün­stler*in­nen wie Na­talia Gontscharowa, Michail Lari­onow, Alexan­der Rod­schenko oder Kasymyr Malewytsch glaubten an die Utopie ein­er Kunst, die im Di­enst ein­er klassen­losen Ge­sellschaft ste­hen sollte. Ihre in­no­va­tiv­en Werke zwischen Folk­lore und Ab­s­trak­tion haben auf die Kunst bis in die Ge­gen­wart großen Ein­fluss. Das Mu­se­um Lud­wig hat eine der größten Samm­lun­gen im West­en.

Ab­s­trakte Ten­denzen
Mark Rothkos leuch­t­end med­i­ta­tive Farbfelder, die gra­fischen Muster­bilder von Frank Stel­la, Jack­son Pol­locks berühmte Drip-Paint­ings oder die re­duzierten bun­ten Farb­streifen von Mor­ris Louis sind nur Beispiele für die be­deu­tende Samm­lung ab­s­trak­ter Ten­denzen aus den 1960er Jahren im Mu­se­um Lud­wig. Dass diese sich nicht nur auf Gemälde beschränkt, zei­gen die Werke von Min­i­mal- und Konzep­tkün­stler*in­nen wie Do­n­ald Judd, Carl An­dréund Eva Hesse oder die ab­s­trak­ten Skulp­turen von David Smith.

Kunst aus dem Rhein­land
Die Kun­st­geschichte des Rhein­lands ist mit kap­i­tal­en Werken von Joseph Beuys, An­dreas Gursky, Jörg Im­men­dorff, Can­di­da Höfer, Martin Kip­pen­berg­er, Sig­mar Polke, Ger­hard Richter oder Rose­marie Trock­el vertreten.

Die Gra­fische Samm­lung
Die Gra­fische Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig um­fasst rund 3.000 Zeich­nun­gen und fast 10.000 Druck­gra­fiken. Ein Sch­w­er­punkt liegt auf dem Ex­pres­sion­is­mus, ein weit­er­er auf Ar­beit­en Pi­cas­sos: Neben ein­er großen Zahl von Zeich­nun­gen be­sitzt das Mu­se­um Lud­wig sämtliche druck­gra­fischen Suit­en.

Kun­st­strö­mun­gen und Me­di­en des 20. Jahrhun­derts
Neben die­sen Sch­w­er­punk­ten bi­etet das Mu­se­um Lud­wig ei­nen Über­blick über die wichtig­sten Kun­st­strö­mun­gen und Me­di­en des 20. Jahrhun­derts. Die Samm­lung um­fasst Werke des ab­s­trak­ten Ex­pres­sion­is­mus von Mark Rothko, Frank Stel­la, Jack­son Pol­lock, Min­i­mal- und Konzep­tkün­stlern wieDo­n­ald Judd, Carl An­dre, Eva Hesse, eu­ropäische Ten­denzen der 1950er- und 1960er-Jahre u.a. von Jean Dubuf­fet, Lu­cio Fon­ta­na, Pierre Sou­lages, Wols, Hans Har­tung sowie Film- und Videokunst, In­s­tal­la­tio­nen und per­for­ma­tive Ar­beit­en der let­zten Jahrzeh­nte. Die Kun­st­geschichte des Rhein­lands ist mit kap­i­tal­en Werken von Ger­hard Richter, Sig­mar Polke, Rose­marie Trock­el oder Martin Kip­pen­berg­er vertreten.

Samm­lung Fo­to­gra­fie
Das Mu­se­um Lud­wig be­her­bergt mit rund 70.000 Werken eine be­deu­tende und um­fan­greiche Samm­lung zur Fo­to­gra­fie von den An­fän­gen bis in die Ge­gen­wart und ge­hört zu den er­sten Museen mod­ern­er und zeit­genös­sisch­er Kunst, die der Fo­to­gra­fie eine ei­gene Samm­lung wid­me­ten. 1977 wurde sie ge­grün­det.

Die Samm­lung heute
Weniger bekan­nt, aber den­noch für das Pro­fil des Mu­se­um Lud­wig wichtig, sind die Ar­beit­en von Kün­stler*in­nen aus Afri­ka, Asien und Latei­nameri­ka wie Xu Bing, Kcho, Cai Guo-Qiang, Haegue Yang, Tere­sa Bur­ga, Bodys Isek Kin­gelez und Ge­orges Adéag­bo, um nur einige zu nen­nen. Diese globale Aus­rich­tung der Samm­lung wird in Zukunft noch mehr an Be­deu­tung gewin­nen.

Tickets + Öffnungszeiten

Öff­nungszeit­en
Di­en­s­tag – Son­n­tag (in­kl. Feier­tage): 10 – 18 Uhr
Je­den 1. Don­n­er­s­tag im Mo­nat: 10 – 22 Uhr
Mon­tags geschlossen (außer an Feier­ta­gen)
1. Mai und Pf­in­gst­mon­tag geöffnet von 10 – 18 Uhr

Tickets
Erwach­sene: 12,00 € zzgl. VVK-Ge­bühren
Er­mäßigt*: 8,00 € zzgl. VVK-Ge­bühren
Kin­der und Ju­gendliche bis 18 Jahre: frei
Grup­pen: 8,70 € pro Per­son (ab 20 Per­so­n­en)
Per­so­n­en mit einem GdB von mind. 50%: 6,00 € zzgl. VVK-Ge­bühren
Ein­tritt am 1. Don­n­er­s­tag im Mo­nat**: ab 17 Uhr 7,00 € und für Köl­n­er*in­nen ganztägig frei

Foto: Die Pop Art-Sammlung des Museum Ludwig, (c) A.R.

Quelle: Veranstalter oder Veranstalterin. Kurzfristige Termin- oder Programmänderungen nicht ausgeschlossen. Alle Angaben ohne Gewähr. 

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