Große Reihe | Fausts Verdammnis
Konzerte – Klassik

Große Reihe | Fausts Verdammnis

Freitag, 26. Februar

20:00

Alte Oper

Frankfurt am Main

Ab 22,00 €

Buchen

Das Wichtigste in Kürze

Große Reihe | Fausts Verdammnis findet am 26.02.2027 in Alte Oper in Frankfurt am Main statt. Beginn ist um 20:00 Uhr. Tickets ab 22,00 €. Veranstaltung aus der Kategorie Konzerte – Klassik.

Über diese Veranstaltung

Fausts VerdammnisAngela Brower | MargueriteJohn Relyea | MéphistophélèsCharles Castronovo | FaustAdrien Fournaison | BranderWiener SingvereinAlain Altinoglu | DirigentHector Berlioz | La damnation de Faust Goethes »Faust«, der urdeutsche Mythos: Hector Berlioz hat daraus eine romantisch aufgeladene Chorsinfonie geformt, die sich auch als Oper behaupten könnte. Das große Welttheater um Erkenntnisdrang und Größenwahn, um Verführbarkeit und Verderbnis bekommt hier einen feinen französischen Zungenschlag. Was Chefdirigent Alain Altinoglu an diesem solitären Werk fasziniert: die Art und Weise, wie der Franzose Berlioz sich diesen urdeutschen Stoff aneignet – nämlich indem er den Klassiker durch ein genuin französisches Prisma filtert. Gerade die orchestralen Klangfarben geben dieser Neuinterpretation des Beziehungsgeflechts um Faust, Margarete und Mephistopheles einen ganz eigenen Reiz. Berlioz hatte sich der Aufgabe, das deutsche Nationalepos in eine höchst melodiöse, perlende und raffiniert-suggestive Musik zu überführen mit größtem Respekt gestellt: »Ich versuchte weder, das Meisterwerk Goethes zu übersetzen, noch, es nachzuahmen, sondern ließ es lediglich auf mich wirken, in dem Bestreben, seinen musikalischen Gehalt zu erfassen.« Herausgekommen ist, sagt Alain Altinoglu, »ein zutiefst hybrides Werk, und genau das macht seinen Reichtum aus«.Konzerteinführung: 19 UhrKonzertdauer: ca. 160 Minuten – inklusive Pause___________Goethe's Faust, the quintessentially German myth: Hector Berlioz transformed it into a romantically charged choral symphony that could also hold its own as an opera. The grand world theater of thirst for knowledge and megalomania, of seductiveness and depravity, takes on a subtle French accent here.What fascinates chief conductor Alain Altinoglu about this solitary work is the way in which the Frenchman Berlioz appropriates this quintessentially German material – namely by filtering the classic through a genuinely French prism. It is precisely the orchestral timbres that give this reinterpretation of the web of relationships between Faust, Margarete, and Mephistopheles its very own charm. Berlioz approached the task of transforming the German national epic into highly melodious, sparkling, and sophisticatedly suggestive music with the utmost respect: »I did not attempt to translate Goethe's masterpiece, nor to imitate it, but simply let it work on me in an effort to grasp its musical content.« The result, says Alain Altinoglu, is »a profoundly hybrid work, and that is precisely what makes it so rich.«Concert introduction: 7 pmConcert duration: about 160 minutes – including break

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