
Besessen von Härte: Gym-Bros, Looksmaxxer und Muskel-Alphas in der Männlichkeitskrise
Dienstag, 8. Dezember
19:30
Urania Berlin
Berlin
Ab 8,00 €

Besessen von Härte: Gym-Bros, Looksmaxxer und Muskel-Alphas in der Männlichkeitskrise
Ein Abend über die Stärken und Schwächen junger Männer, mit Sophia Fritz und Jörg SchellerDie Diagnose spricht sich herum: Dem jungen Mann im Allgemeinen geht’s nicht gut.
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- Dienstag, 8. Dezember
- 19:30
- Preis
- Ab 8,00 €
Das Wichtigste in Kürze
Besessen von Härte: Gym-Bros, Looksmaxxer und Muskel-Alphas in der Männlichkeitskrise findet am 08.12.2026 in Urania Berlin statt. Beginn ist um 19:30 Uhr. Tickets ab 8,00 €. Veranstaltung aus der Kategorie Lesungen & Vorträge.
Über diese Veranstaltung
Ein Abend über die Stärken und Schwächen junger Männer, mit Sophia Fritz und Jörg SchellerDie Diagnose spricht sich herum: Dem jungen Mann im Allgemeinen geht’s nicht gut. Während der gesellschaftliche Wandel von ihm emotionale, geistige und soziale Flexibilität fordert, erstarrt er: Je härter, desto besser. Influencer untermalen männliche Ermächtigungsfantasien mit entsprechenden Muskelmärchen. Wie wird Fitness zur Ideologie? Wann werden diese Verhärtungen gefährlich? Und wo läge eine Lösung der aktuellen Männlichkeitskrise?Ausgehend vom Verlust ihres Bruders erkundet die Bestseller-Autorin Sophia Fritz das männliche Härteideal. In ihrem neuen Sachbuch "Der Mann, das Opfer" fragt sie: "Wieso wird ein exzessiver Fitnessdrang als Disziplin und nicht als Warnsignal gelesen, wie es für mich bei einer Schwester mit einer Essstörung vielleicht eher der Fall gewesen wäre? " Diese Frage wird der Kunstwissenschaftler Jörg Scheller, selbst seit Jahrzehnten Bodybuilder, beantworten. Er hat sich mit männlichen Körper- und Härtekulturen ausführlich beschäftigt. Scheller bringt praktische wie theoretische Perspektiven auf Muskeln, Stärke, Optimierungswünsche und Wettbewerbsgedanken mit in den „Schönheitssalon“ in der Urania.Sophia Fritz (*1997) hat Drehbuch und Dramaturgie an der Filmhochschule in München studiert. Ihr Debütroman "Steine schmeißen" erschien 2021, 2024 folgte bei Hanser Berlin der Sachbuch-Bestseller "Toxische Weiblichkeit". Gerade ist „Der Mann, das Opfer“ erschienen, eine empathische Kritik an patriarchaler Männlichkeit. Neben dem Schreiben widmet sie sich somatischer Arbeit, also körpertherapeutischen Erfahrungsansätzen, und bietet dazu selbst Workshops an. Jörg Scheller (*1979) ist Professor für Kunstgeschichte an der Zürcher Hochschule der Künste. Er wurde 2011 in Karlsruhe mit einer Dissertation über Arnold Schwarzenegger promoviert. In der Kunsthalle Zürich hat er die Ausstellung "Building Modern Bodies“ kuratiert. In journalistischen Artikeln für DIE ZEIT, die NZZ, "Artforum" oder "Psychologie Heute" sowie in monografischen Büchern bearbeitet er ein Themenfeld von Bodybuilding über Heavy Metal bis zu Identitätspolitik. Nebenbei ist er Kraftsportler, Langstreckenläufer, zertifizierter Fitnesstrainer und Metal-Musiker. Rabea Weihser (*1981) hat Musiksoziologie und Marketing studiert. Bis 2021 leitete sie das Kulturressort von ZEIT ONLINE. Dann wechselte sie für zwei Jahre zum Basketballmeister ALBA BERLIN als erste Direktorin für Kommunikation & Kultur der Bundesliga. 2025 erschien ihr Sachbuch „Wie wir so schön wurden. Eine Biografie des Gesichts“ bei Diogenes. Inzwischen arbeitet sie als freie Journalistin und ist Gastgeberin des monatlichen „Schönheitssalons“ an der Urania.
Diese Veranstaltung wird von Reservix angeboten. Buchung, Zahlung und Support erfolgen auf deren Website. Für Buchungen über diesen Link erhalten wir gegebenenfalls eine Provision.























