Zeruya Shalev – Wie man Liebe schreibt im Krieg
Lesungen & Vorträge

Zeruya Shalev – Wie man Liebe schreibt im Krieg

Mittwoch, 9. Dezember

19:30

Urania Berlin

Berlin

Ab 8,00 €

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Das Wichtigste in Kürze

Zeruya Shalev – Wie man Liebe schreibt im Krieg findet am 09.12.2026 in Urania Berlin statt. Beginn ist um 19:30 Uhr. Tickets ab 8,00 €. Veranstaltung aus der Kategorie Lesungen & Vorträge.

Über diese Veranstaltung

Die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev schreibt seit dem Angriff der Hamas nicht mehr, ihr fehlen die Worte. Trotzdem setzt sich die dreifache Mutter, selbst einmal Opfer eines Anschlags, für Versöhnung ein. Sabine Lidls Dokumentarfilm „Zeruya Shalev – Wie man Liebe schreibt im Krieg“ (DE 2024-2026, arte, ZDF, 55 min) begleitet Zeruya Shalev auf ihrer Lesereise in Europa und in ihre Heimat Haifa.Shila Behjat spricht im Anschluss an den Film mit Zeruya Shalev und Sabine Lidl über das vielschichtige Portrait der Schriftstellerin, das Leben im Schatten von Krieg und Terror und das titelgebende Zitat der Lyrikerin Leah Goldberg, das Shalev gerade in Zeiten des Krieges als Leitmotiv dient: Die existenzielle Frage, wie man in Zeiten der Zerstörung überhaupt noch über die Liebe schreiben kann.Zeruya Shalev, 1959 in einem Kibbuz am See Genezareth geboren, studierte Bibelwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Haifa. Ihre vielfach ausgezeichnete Trilogie über die moderne Liebe – «Liebesleben„, “Mann und Frau„, “Späte Familie» – wurde in über zwanzig Sprachen übertragen. Zuletzt erschienen ihre Romane „Schmerz“ und „Schicksal“. Zeruya Shalev gehört weltweit zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit.Sabine Lidl, Regisseurin und Autorin hat sich mit feinfühligen Porträts außergewöhnlicher Kulturschaffender einen festen Namen im Dokumentarfilm gemacht. Mit großer Empathie fängt sie in ihren Arbeiten das Leben prominenter Persönlichkeiten ein, wie etwa in ihren filmischen Begegnungen mit Doris Dörrie oder Paul Auster. Ihren bisher größten Triumph feierte sie mit dem Kinoporträt Siri Hustvedt – Dance Around the Self, das im Panorama der Berlinale Weltpremiere feierte. Für dieses einfühlsame Werk wurde sie beim Deutschen Filmpreis mit der Lola für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.Shila Behjat, Journalistin und Publizistin, arbeitete nach einem Jura-Studium in Hamburg und Paris als Großbritannien-Korrespondentin für Axel Springer und berichtete 2010 für das Frauenportal goFeminin von der UN-Frauenrechtskommission. Bis 2019 war sie Chefredakteurin des ARTE Magazins. Seit 2021 fungiert Shila Behjat bei ARTE als Commissioning Editor (Kulturredakteurin).Bitte seien Sie rechtzeitig da und geben Sie Mäntel, Rucksäcke und Taschen größer DIN A4 an der Garderobe ab. Wir danken für Ihre Mitwirkung und Ihr Verständnis.

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