Wir alle wissen: Die Zeit, in der wir über Flucht und Vertreibung aus dem historischen deutschen Osten und die unmittelbaren Folgen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen direkt sprechen können, neigt sich dem Ende zu. Das ist eine gewiss schmerzliche Tatsache, aber eben eine Tatsache. Umso wichtiger ist es, andere, ergänzende Überlieferungen nicht zu vernachlässigen. Vermutlich liegen noch in gar nicht wenigen »Familienarchiven«, wie immer es um deren Zustand bestellt sein mag, ungehobene »Schätze«, will heißen Zeugnisse, die dauerhaft bleiben und wirksam sein könnten. Man muss sie »nur« bewahren und für andere zugänglich machen. Doch dem stellen sich viele und sehr unterschiedliche Hemmnisse, teils eher praktischer, teils sehr persönlicher Art entgegen. Dietrich Kleppi hat es – vorbildhaft – getan: Er hat die Briefe aus dem engsten Familienkreis nicht nur aufgehoben, sondern auch veröffentlicht. So ist ein ungemein plastisches, ungeschöntes, bewegendes Bild erhalten geblieben – das Bild »nur« einer Familie in den Katastrophen des Kriegsendes und der frühen Nachkriegszeit und doch ungemein vielsagend. Dietrich Kleppi stellt seine Briefedition vor und berichtet über den langen Weg zu deren Entstehung.
Dietrich Kleppi hat die Flucht-Briefe aus seinem engsten Familienkreis, wichtige Zeitzeugendokumente des zweiten Weltkrieges, veröffentlicht. So ist das Bild einer Familie in den Katastrophen des Kriegsendes und der frühen Nachkriegszeit entstanden. Dietrich Kleppi stellt seine Briefedition vor und berichtet über den langen Weg zu deren Entstehung.
von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Vorträge & Gespräche Eintritt frei
Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus
Bismarckstraße 90 40210
Düsseldorf,
Nordrhein-Westfalen,
Germany
28/Sep/2026 19:00 - 28/Sep/2026 20:30
Dietrich Kleppi hat die Flucht-Briefe aus seinem engsten Familienkreis, wichtige Zeitzeugendokumente des zweiten Weltkrieges, veröffentlicht. So ist das Bild einer Familie in den Katastrophen des Kriegsendes und der frühen Nachkriegszeit entstanden. Dietrich Kleppi stellt seine Briefedition vor und berichtet über den langen Weg zu deren Entstehung.
von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus Vorträge & Gespräche Eintritt frei
Wir alle wissen: Die Zeit, in der wir über Flucht und Vertreibung aus dem historischen deutschen Osten und die unmittelbaren Folgen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen direkt sprechen können, neigt sich dem Ende zu. Das ist eine gewiss schmerzliche Tatsache, aber eben eine Tatsache. Umso wichtiger ist es, andere, ergänzende Überlieferungen nicht zu vernachlässigen. Vermutlich liegen noch in gar nicht wenigen »Familienarchiven«, wie immer es um deren Zustand bestellt sein mag, ungehobene »Schätze«, will heißen Zeugnisse, die dauerhaft bleiben und wirksam sein könnten. Man muss sie »nur« bewahren und für andere zugänglich machen. Doch dem stellen sich viele und sehr unterschiedliche Hemmnisse, teils eher praktischer, teils sehr persönlicher Art entgegen. Dietrich Kleppi hat es – vorbildhaft – getan: Er hat die Briefe aus dem engsten Familienkreis nicht nur aufgehoben, sondern auch veröffentlicht. So ist ein ungemein plastisches, ungeschöntes, bewegendes Bild erhalten geblieben – das Bild »nur« einer Familie in den Katastrophen des Kriegsendes und der frühen Nachkriegszeit und doch ungemein vielsagend. Dietrich Kleppi stellt seine Briefedition vor und berichtet über den langen Weg zu deren Entstehung.
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