Zwei technologische Errungenschaften des 20. Jahrhunderts markieren die Zerstörung der gemeinsamen Welt: die Atombombe als Emblem der drohenden Apokalypse und der sowjetische Satellit Sputnik, der erstmals die Trennung des Menschen von der Erde andeutete. Während im ersten Fall das Ende der Menschheit durch Verwüstung der Welt thematisiert wird, eröffnet der zweite ein Phantasma schrankenloser Freiheit. Diese Idee prägte den Neoliberalismus, dessen Feindseligkeit gegen Gesellschaft im heutigen Libertarismus der Tech-Oligarchen fortlebt, sichtbar in Plänen zur Weltraumkolonisierung (Musk) oder zu smart cities (Thiel). Während Krieg, Krise und Ressourcenausbeutung eskalieren und die Klimakrise geleugnet wird, zielt ein Teil der globalen Elite darauf, die Zerschlagung der gemeinsamen Welt zur Bedingung absoluter Freiheit zu machen. Umso dringlicher stellt sich die Frage, wie Politik heute einen Sinn für das Gemeinsame neu befördern kann.
Über die Vortragsreihe
Globale ökologische und politische Herausforderungen prägen die Gegenwart, wir erleben eine rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz und ein Revival der Raumfahrt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Phänomenen? Und was haben sie mit dem Wiedererstarken autoritärer Regierungsformen zu tun? Die Vorträge der Reihe untersuchen den Wandel des Bildes, das der Mensch von sich selbst und der Welt entwirft – mit Ulrike Haß, Jan Völker und Samo Tomšič.
Vortrag & Gespräch von Samo Tomšič In Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf
von FFT Düsseldorf Vorträge & Gespräche
FFT Düsseldorf
Konrad-Adenauer-Platz 1 40210
Düsseldorf,
Nordrhein-Westfalen,
Germany
28/Jan/2026 19:00 - 28/Jan/2026 20:30
Vortrag & Gespräch von Samo Tomšič In Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf
von FFT Düsseldorf Vorträge & Gespräche
Zwei technologische Errungenschaften des 20. Jahrhunderts markieren die Zerstörung der gemeinsamen Welt: die Atombombe als Emblem der drohenden Apokalypse und der sowjetische Satellit Sputnik, der erstmals die Trennung des Menschen von der Erde andeutete. Während im ersten Fall das Ende der Menschheit durch Verwüstung der Welt thematisiert wird, eröffnet der zweite ein Phantasma schrankenloser Freiheit. Diese Idee prägte den Neoliberalismus, dessen Feindseligkeit gegen Gesellschaft im heutigen Libertarismus der Tech-Oligarchen fortlebt, sichtbar in Plänen zur Weltraumkolonisierung (Musk) oder zu smart cities (Thiel). Während Krieg, Krise und Ressourcenausbeutung eskalieren und die Klimakrise geleugnet wird, zielt ein Teil der globalen Elite darauf, die Zerschlagung der gemeinsamen Welt zur Bedingung absoluter Freiheit zu machen. Umso dringlicher stellt sich die Frage, wie Politik heute einen Sinn für das Gemeinsame neu befördern kann.
Über die Vortragsreihe
Globale ökologische und politische Herausforderungen prägen die Gegenwart, wir erleben eine rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz und ein Revival der Raumfahrt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Phänomenen? Und was haben sie mit dem Wiedererstarken autoritärer Regierungsformen zu tun? Die Vorträge der Reihe untersuchen den Wandel des Bildes, das der Mensch von sich selbst und der Welt entwirft – mit Ulrike Haß, Jan Völker und Samo Tomšič.
FFT Düsseldorf
Konrad-Adenauer-Platz 1 40210
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Nordrhein-Westfalen,
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28/Jan/2026 19:00 - 28/Jan/2026 20:30